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Über das Projekt

Beim Winterwunder handelt es sich um eine religionsunabhängige Geschenkaktion.

Im Fokus liegen dabei Kinder und Jugendliche im Alter von 0-18 Jahren

aus geflüchteten und / oder ressourcenschwachen Familien.

In dem Projekt werden nicht einfach Geschenke gesammelt.

Im Team setzen wir uns auch auch mit den sozialpolitischen Rahmenbedingen, in denen das Projekt stattfindet, auseinander. Teamintern sind wir dabei, Informations- und Aufklärungsflyer anzufertigen, die auf in diesem Kontext wichtige Informationsvermittlung abzielen.

Wir arbeiten mit dem Ponto Elternzentrum (AWO & Asyl e.V.), Flux Hildesheim

und dem Frauenhaus Hildesheim zusammen.

Die Geschenke werden ab dem 10.12. (Internationaler Tag der Menschenrechte) über Ponto verteilt.

Wir haben uns für diesen Tag entschieden, da wir dadurch auch  symbolisch all denen, die im Kampf für Gerechtigkeit, Sicherheit und Freiheit umgekommen sind, noch immer unter Oppressionen leiden oder gerade jetzt in diesem Moment auf ein besseres Leben hoffen gedenken möchten. 

In den letzten zwei Jahren konnten wir schon knapp 400 Kinder beschenken.

Dieses Jahr möchten wir noch mehr Kindern eine Freude bereiten. 

Mit Deiner Hilfe können wir das schaffen!

 

Geschichte des Projekts

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Das Winterwunder ist durch eine spontane Idee der hildesheimer Studentin Paula v.K. entstanden. Im November 2019 begann sie in ihrem Umfeld Menschen zu mobilisieren. Sie wollte gemeinsam mit möglichst vielen Helfer:innen Geschenke sammeln, welche sie zur Winterzeit an Kinder aus der hildesheimer Umgebung zu verteilen, um ihnen in der kälteren und dunkleren Jahreszeit eine Freude zu bereiten. Was mit einer kleinen Idee begann, stieß in ihrem Umfeld nach und nach zunehmend auf Begeisterung. Immer mehr Menschen erklärten sich bereit, sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. In den letzten zwei Jahren gab es so viele tolle Menschen, die fleißig mitgeholfen haben! Von Geldspenden über Sachspenden bis hin zu tagelangen Einpacksessions - das Engagement der Helfer:innen war überwältigend. Insgesamt kamen so innerhalb weniger Wochen so viele Geschenke zusammen, dass über 150 Kinder und Jugendliche beschenkt werden konnten!
Was für ein Erfolg und es hat alles so viel Spaß gemacht!
Das letzte Jahr war wohl für uns alle besonders schwer und herausfordernd. Nicht nur die durch Covid zunehmende Unsicherheit und Angst, sondern auch der dadurch ausgelöste Lockdown machte vielen Menschen schwer zu schaffen. Es fehlte ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl und das Wissen, Teil von etwas zu sein.
Dadurch verspürten viele eine große Einsamkeit.
In dieser Zeit merkte Paula, wie viel mehr Zuspruch es für ihr Projekt gab. Im Vergleich zum Vorjahr gab es noch mehr motivierte Unterstützende, die sich durch Spenden oder Hilfe beim Einpacken beteiligten. Dies zeigte, wie wichtig kleine positive Unterbrechungen im Alltag sind. Das Gefühl, zu etwas beizutragen und anderen eine Freude zu machen. Gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn die Tage kürzer und dunkler sind, ist es manchmal schwer, den Fokus nicht zu verlieren und sich auf die schönen Dinge zu konzentrieren. Und jeder weiß auch, wie es ist und kennt das Gefühl, sich Sorgen zu machen oder sich einsam zu fühlen.
Das Projekt ist auf viel positive Resonanz gestoßen, sodass bald klar wurde, dass die vielen Aufgaben, wie die Organisation der Spenden, die Suche nach Partner:innen für das Projekt und das Einpacken der Geschenke, nach und nach alleine zeitlich nicht mehr machbar waren. Daraufhin wurde im Sommer 2021 das jetzige Team gegründet. Insgesamt haben sich acht hochmotivierte Winterwunderhelfer:innen gefunden, die seit Juli unermüdlich an dem Projekt arbeiten. Und das ist auch gut so, denn wir haben viel vor!
Im nächsten Jahr wollen wir einen ehrenamtlichen Verein gründen und noch deutlich größer werden! Wir haben so viel Spaß und Freude, bei allem, was wir gerade auf die Beine stellen - mehr noch als wir alle uns zu Anfang der Teamgründung vorstellen konnten. Nach und nach wuchsen unsere Ziele und Wünsche und somit auch unsere To-Do Liste. Wie vielleicht vorstellbar gibt es bei so einem Projekt und Vorhaben so Einiges, um das man sich kümmern muss.
Daher brauchen wir die Unterstützung aller Menschen, die ebenso wie wir sehen, dass es wichtig ist, besonders den jüngsten unserer Gesellschaft Unterstützung und Momente der Unbeschwertheit zu ermöglichen. Geschenke sind dabei ein wundervoller Weg, um Liebe und Zusammenhalt zu zeigen und als Gemeinschaft gerade in Zeiten der Herausforderung zu wachsen.

 

Was bedeutet "Religions-ungebundenheit"?

Jedes Kind hat Rechte –  ganz egal, wo es aufwächst oder welcher Religion, welchem soziale Status und Bildungsgrad o.ä. es angehörig ist. Diese Rechte sind aufgeschrieben in der UN-Kinderrechtskonvention, die nach ihrem Inkrafttreten am 20. November 1989 von so gut wie allen Staaten der Welt ratifiziert worden ist. Das weltweite „Grundgesetz für Kinder“ hat auch in Deutschland vieles im Großen und Kleinen verbessert, doch leider ist es offensichtlich, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, wenn wir wirklich eine gerechte und insbesondere kindergerechte Welt schaffen wollen. 
Wir wünschen uns, mit dem Winterwunder möglichst viele Kinder zu erreichen und zu verbinden und somit eine Gemeinschaft zu schaffen, die über (vermeintliche) Unterschiede hinausblickt. Wir allein können die Welt nicht frei von Diskriminierung machen, das ist ein langer Weg den alle Menschen gemeinsam gehen müssen. Trotzdem aber können wir in Punkto Leichtigkeit, Glück und Freude das ein oder andere Wunder vollbringen.

 

Unsere Kooperationspartner*innen

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